Dienstag, 03.09.2013

Seit einem Monat in Peru und immernoch am Leben :)

 Haaaallo!!!

Es tut mit schrecklich leid, dass ich mit erst so spaet melde, aber es gab ein, zwei technische Probleme...Ich versuche meine Eintraege in Zukunft oefter zu verfassen Unschuldig

Also, wo soll ich anfangen?

Am Besten am Anfang, da ihr ja noch ueberhaupt nichts mitbekommen habt :)

Wir sind am 06 August nach knapp 14 Stunden Flug in Lima angekommen. Alle waren einfach nur muede, wollten duschen und dann ab ins Betti aber der Wunsch wurde uns leider nicht so schnell erfuellt, da wir erstmal typisch peruanisch knapp zwei Stunden am Flughafen stehen gelassen wurden da unsere Organsosation noch nicht mit uns gerechnet hat haha. Aber alles halb so schlimm ich hab bissl auf meinen Koffern gedoest waehrend alle anderen die bereits spanisch sprechen konnten ettliche Male versucht haben unsere Oragnistation zu erreichen, was dann wie gesagt nach gut zwei Stunden auch geklappt hat.

Unser Hostel war gleich neben dem Flughafen in Callao und was soll ich dazu sagen... dieses Viertel ist als hoechst gefaerlich bekannt und gerade schoen war es auch nicht.Glueklicherweise war aber unsere Unterkunft von einem grossen Zaun umgeben und alles in allem auch recht gemuetlich. In Lima haben wir ansonsten nicht viel gemacht ausser fuenf mal am Tag gegessen ;) und unser Visum verlaengern lassen. Ich muss aber ganz klar sagen, alles was ich von Lima gesehen habe, was wahrscheinlich auch nicht sonderlich viel war, war wirklich irgendwie erschreckend...Die Armut die vorallem in den Randgebietem vorherscht hat mich echt getroffen obwohl ich eigentlich dachte, ich bin auf sowas vorbereitet. Als naechstes haben mir die ganzen Strassenhunde irgendwie das Herz gebrochen. Soooo viele und immer so 5 an jeder Srassenecke, meistens auch noch blutig und komplett zerzaust... nicht meine Welt :(

In Lima waren wir noch bis Freitag, und es war wirklich schoen dass wir noch einmal alle zusammen waren. Ich hatte wirklich noch viel Spass und meine Aufregung hielt sich deswegen auch in Grenzen :)

Am Freitagabend, stieg ich als letzte der Teilnehmer in den Bus ( Cruz del Sur, wirklich Luxus pur! ) und 17 Stunden spaeter war ich in Arequipa. Dort wurde ich von meinen beiden gasteltern und zwei von meinen drei local Coordinatoren abgeholt.

Meine Familie ist suuuuper super nett und ich fuehle mich wie ein richtiges Familienmitglied, was ja auch nicht selbstverstaendlich ist! Sweet 20th. Erstmal in ein Fleischrestaurant haha  Meine Familie :)

Am Monatag nach meiner Ankunft habe ich sofort angefangen in meinem Projekt ( eine Klinik, in die sehr viele arme Menschen, bspw. aus Puno gehen, da man erstens in Puno kein richtiges Krankenhaus hat und zweitens weil soziale Hilfe aneboten wird und dadurch die Arztkosten erschwinglich sind ) zu arbeiten. Als ich damals vor zwei Monaten die E-mail mit meiner Projektbeschreibung bekommen habe war ich mega motiviert. Ich sollte fuer kleine Kinder zustaendig sein,  mit ihnen spielen, reden, im Unterricht helfen. Also wirklich eigentlich genau das was ich wollte.

Jaaaa leider hab ich mir das alles zu schoen vorgestellt. Zwei Wochen war in in der Pediatrie und ich luege nicht wenn ich sage ich habe nichts gemacht! wirklich 5 Stunden einfach nur da gesessen weil die Kinder naemlich alle mit sich selbst beschaeftigt waren und mich die meiste Zeit nicht wahrgenommen haben. ( Ausser ein kleiner Suesser 8jaeriger aus Puno, der war lieb, den mochte ich haha )

Auch im Unterricht habe ich nichts anderes gemacht als den Kindern zuzusehen wie sie Computerspiele spielen... aber uns wurde so oft auf unseren Vorbereitungen gesagt dass wir nicht enttauscht sein sollen wenn wir die ersten 2-3 Monate nichts zu tun haben. Sei es weil man dich noch nicht genug kennt und dir etwas zuzutrauen oder weil man dich schonen moechte....

Wie dem auch sei, da meine liebe Hostmum irgendwie eine recht gute Postition in dem Krankenhaus hat, hat die erstmal dafuer gesorgt dass ich an die Rezeption komme. Eigentlich wollte ich das nicht, weil ich wirklich im medizinschen Bereich bleiben wollte, aber hat der Chef nochmla mit mir gesprochen und gemeint dass ich jetzt erstmal die Sprache lernen muesse, aber ich bin ein richtiges Arbeitsmitglied und habe meine eigenen Aufgaben. Ich werde viel mit Patienten arbeiten. Eben helfen wo Hilfe benoetigt wird :) ( Ach ja und meine Jeans darf ich auch nichtmehr tragen, muss mir ein Kostuem zulegen hahah )

Was gibt es sonst noch zu berichten?

Ich habe hier zwei deutsche kennengelernt. Eine hat gleich neben mir gewohnt und wir haben recht viel zusammen gemacht immer, aber leider faehrt die morgen wieder ( war nur Voluntaria fuer 4 Wochen in ihren Semesterferien).Jaaaaa des macht mich bissl traurig weil ich die echt richtig gern mochte... und sonst schauts auch eher mager aus mit anderen Freiwilligen hier.. also von meiner Organisation bin ich in meiner Stadt wrklich die einzige. Also bissl lonely bin ich, wenn ich mir alle anderen anschaue und die wirklich immer ziemlich viele von AFS in einer Stadt sind... naj wird alles werden :)

Ansonsten ist meine Stadt wirklich total schoen und tagsueber ist es auch immer richtig schoen warm. Nur Nachts frier ich mir den Arsch ab und ich muss echt jeden Tag feststellen dass ich einfach kompplett falsch gepackt habe! ( Maaam sind meine Pullis schon losgeschickt worden? ;) ) Volkano Misti Plaza de Armas Innenstadt mit Volcanos im Hintergrund

Eins noch, ich weiss nicht ob man sich daran gewoehnt, aber bis jetzt finde ich es echt mega anstrengend, dass man immer auspassen muss was man alles dabei hat wenn man aus dem Haus geht, wie man seine Tasche traegt damit die einem ja nict waehrend dem laufen von der Schulter gerissen wird etc. Anscheinend passiert es auch oft dass sich die Diebe aus den vorbeifahrenden Autos lehen und deine Sachen klauen, weshalb man strenggenommen eigentlich auch immer seine Tasche auf der Seite der Hauser und nicht der Strasse tragen sollte... naja ich halte mich nichtmehr sooo streng an alles, weil ich in einer sicheren Gegend wohne und ich ja sehe wie alle anderen Menschen damit umgehen :) Also bis jetzt hat das ganz gut geklappt :)

 

Bis zum naechsten Mal

LOVE JANNY

Plato Typico Cuys ( Meerschweinchen) auf der Waescheleine Diese Maenner lieben mich haha, in der Pikanteria Wenn schon kein Fleisch, dann wenigstens Seafood Bischen Lachen :) Mit einer Freiwilligen und ihrer Mami Mein Gebuststagsgeschenk. Wenn hier schon keiner Fahrrad faehrt, dann wenigstens ich ;)

Montag, 05.08.2013

Auf geht´s!

Hi erstmal an alle :)

Da ich leider nicht immer so der sonderlich motivierte Schreiberling bin, ich euch aber trotzdem auf dem Laufenden halten möchte, habe ich mir gedacht ich erzähle euch jeweils die wichtigsten Ereignisse meines Jahres in Peru/ Arequipa in Kurzfassung :)

Es ist gerade kurz vor 12. Das heißt in weniger als 8 Stunden sitzte ich im Flieger auf meinem Weg nach Peru/ Lima.

Dort angekommen werde ich erst einmal zwei Tage mit all den anderen Freiwilligen noch ein Seminar vor Ort antreten, bevor ich mich auf den Weg zu meiner Gastfamilie und meinem Projekt nach Arequipa mache.

Aufregung ist im Moment noch keine zu spüren, aber was nicht ist, kann ja noch werden. hahaZwinkernd

Ich gönn mir mal noch eine Mütze voll Schlaf.

Bis bald!

Liebeeeee,

 Janny

Montag, 05.08.2013

Bald geht es los

Dies ist der erste Eintrag in meinem neuen Blog. In Zukunft werde ich hier über meine Erlebnisse im Ausland berichten.